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Geheiratet wird in Grün und Aubergine - Heiraten-Blog

Hochzeitspaare machen bei der Wahl der Kleider für Ihre Hochzeit nur ungern Kompromisse. Solange es die liquiden Mittel zulassen, soll es für den einzigartigen Tag das Beste sein. Traditionell trägt sie Weiß und er trägt Schwarz mit einem weißen Hemd. Seit es in Mode gekommen ist, das Ja-Wort zu erneuern, und dies teilweise jährlich, werden auch die Wünsche zur Kleider-Frage aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Abgesehen von den verrückten Orten, zu denen sich einige Brautpaare durch Angebote verleiten lassen, gibt es bei der Kleiderwahl eine viel offenere Herangehensweise. Ist das Ja-Wort bereits vor einigen Jahren gegeben worden, erneuern Paare im Jeans-Look oder im Business-Look ihr Eheversprechen. Ausgefallenere Geschmäcker lassen Hochzeitspaare wie Paradiesvögel aussehen: Sie trägt Aubergine gefärbte Haare zu einem beigefarbenen Kleid. Der Bräutigam erscheint mit Vollbart im grünen Cordanzug und lässt unter den langen Ärmeln die Silberketten blitzen. Kleider machen Leute - oder auch nicht.

Homo-Ehe in Kalifornien weiter verboten - Heiratenblog

Die gleichgeschlechtliche Ehe bleibt in Kalifornien weiter verboten. Das entschied ein dreiköpfiges Richtergremium des Bundesberufungsgerichts in San Francisco. Die Richter lehnten damit einen Antrag von zwei gleichgeschlechtlichen Paaren ab, die Homo-Ehe wieder einzuführen.
Bereits im August 2010 hatten die drei Richter das Heiratsverbot verkündet und damit eine Regelung einer niederen Instanz aufgehoben. Bundesrichter Vaughn Walker hatte kurz zuvor Standesämtern grünes Licht gegeben, gleichgeschlechtliche Paare zu trauen, nachdem er das staatliche Verbot der Homo-Ehe für verfassungswidrig erklärt hatte.

Langer Rechtsstreit
Seit Jahren tobt in Kalifornien der Rechtsstreit um die Homo-Ehe. Im Mai 2008 hatten die obersten Richter in San Francisco schwulen und lesbischen Paaren die Erlaubnis zum Heiraten erteilt. 18.000 Paare zogen vor den Traualtar, ihre Ehen sind weiterhin gültig. Bei einem Referendum im November 2008 stimmten dann 52 Prozent der Wähler gegen die Homo-Ehe. Das mit dem Referendum verbundene staatliche Verbot wurde von Richter Walker für verfassungswidrig erklärt, da es die Rechte von Schwulen und Lesben einschränke. Die Gegner, die sich für das traditionelle Gelöbnis zwischen Mann und Frau stark machen, pochen darauf, dass keine Eheschließungen erlaubt werden, solange der Fall durch die Instanzen geht. Rechtsexperten rechnen damit, dass am Ende der Oberste Gerichtshof in Washington ein abschließendes Urteil fällen wird.

Quelle: 3sat, Via: 3sat Kulturzeit.